Quick Win

Druckluft: der teuerste Helfer in der Fertigung

Ausblasen, Spannen, Fördern, Entgraten: In der Metallbearbeitung ist Druckluft überall. Und sie ist teuer – teurer, als die meisten denken. Das Gute: Kaum irgendwo lassen sich Energiekosten so schnell und so günstig senken.

Warum Druckluft so viel Geld kostet

  • Nur rund 10–15 % der eingesetzten Stromenergie werden am Ende zu nutzbarer Druckluft. Der Rest wird Wärme.
  • In typischen Betrieben gehen 20–30 % der erzeugten Druckluft über Leckagen verloren – rund um die Uhr, auch nachts, wenn keine Maschine läuft.
  • Ein einziges 3-mm-Leck kann über das Jahr vierstellige Stromkosten verursachen.

Das Tückische: Im Hallenlärm hört man kein Leck. Man sieht es nicht. Aber der Kompressor läuft und läuft – und schreibt die Rechnung.

Drei Hebel, fast immer sofort umsetzbar

1. Leckage-Ortung

Am ruhigen Wochenende, wenn eigentlich nichts laufen dürfte, lässt sich der Grundverbrauch am besten messen und orten. Undichte Kupplungen, Schläuche und Ventile sind schnell gefunden und abgedichtet – der größte Einzelhebel.

Noch schneller geht es mit einer Ultraschall-/Akustikkamera: Sie macht Lecks im laufenden Betrieb aus mehreren Metern sichtbar – kein Wochenend-Stillstand nötig. Genau das bieten wir als Druckluft-Leckage-Scan an: Sie erhalten einen Leck-Katalog mit Foto, Ort und Einsparung in €/Jahr, nach Priorität sortiert. Ein 30-Minuten-Scan findet oft mehrere tausend Euro pro Jahr.

2. Netzdruck absenken

Viele Netze laufen mit unnötig hohem Druck. Jedes bar weniger spart spürbar Strom – als Faustregel rund 6–8 % je bar. Oft reicht der niedrigere Druck für alle Verbraucher problemlos aus.

3. Düsen statt offener Leitung

Zum Ausblasen und für Zangenluft verbrauchen offene Leitungen ein Vielfaches. Effiziente Düsen liefern denselben Effekt mit deutlich weniger Luft.

Kein Invest, schnelle Wirkung. Druckluft ist fast immer der erste Quick Win – noch vor den großen Ofen- und Prozessthemen. Genau deshalb steht sie beim Energie-Check ganz oben auf der Liste.

Die richtige Reihenfolge

Druckluft ist der Einstieg, nicht das Ende. Nach den schnellen Maßnahmen folgen die größeren Hebel bei Öfen, Antrieben und Abwärme – und dort, wo sich eine Investition lohnt, sichern wir vorab die passende Förderung. So bleibt der Kapitaleinsatz gering.

Wann wurde bei Ihnen zuletzt am Wochenende gemessen?

Druckluft ist oft der erste Quick Win im Energie- & CO₂-Check: ein halber Tag vor Ort, 790 € Festpreis, mit Einspar-Garantie.

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